Tag 3 – Von Papageiensafaris und Druckluftkompressoren

Gestern Abend wurden die jüngsten Gäste offiziell in die Wolfstufe aufgenommen, indem die Gräfin von Gatow, der besten Freundin der Baronin, mit ihnen das Wölfliversprechen machte. Der heutige Tag startete indes turbulent: Einer der geladenen Gäste der Baronin, Prof. Dr. Dr. Bloom (ein weltbekannter Ornithologe und Botanikexperte), hat die Notbremse betätigt! Nachdem er dies getan hatte, war er völlig aus dem Häuschen, da er anscheinend einen legendären Regenbogenlori neben den Gleisen gesehen hatte. Da nach der Notbremsung der Zug sowieso nicht direkt weiterfahren konnte, blieb den übrigen Gästen nichts anderes übrig, als den Professor bei seiner Suche nach dem Regenbogenlori zu begleiten. Um das Flatterviech zu finden führte der Professor die Gäste hoch hinaus auf den nächstgelegenen Gipfel. Die Anstrengungen zahlten sich aus: Auf dem Gipfel angekommen konnten die Gäste das bezaubernde Wesen begutachten (die Aussicht vom Gipfel aus war auch ganz ok). Nachdem die Gäste zum Zug zurückgekehrt waren, wurden sie noch vom Heizer und vom Lokführer eingespannt, um die Lokomotive wieder fahrtüchtig zu machen. Es mussten under anderem die Druckluftkompressoren nach der Notbremsung wieder neu aufgefüllt werden um den Zug wieder fahrtüchtig zu machen. Dank den Anstrengungen der Wölfe gelang dies auch, und der Zug konnte am Nachmittag wieder weiterfahren.

Hier wurden die jüngsten Gäste offiziell in die Wolfstufe aufgenommen.

Der Weg zum Regenbogenlori war steil und anstrengend.

Am Gipfel angekommen war die Aussicht zufriedenstellend.

Kurz nach dem Erklimmen des Gipfels fanden wir eine der wundersamsten Kreaturen welche die Natur zu bieten hat: Ein Regenbogenlori. (Wer dieses Bild genau betrachtet könnte auf die Idee kommen, dass die Beine des Regenbogenloris menschlich wirken, und sich vermutlich eine Person als Regenbogenlori verkleidet hat. Ich als Autor dieses Blogeintrags und Experte für Tierfotografie kann Sie aber beruhigen: Menschlich wirkende Beinartefakte auf Tierfotos sind völlig normal und sagen nichts über den Wahrheitsgehalt des Tierfotos aus.)

Nachdem der Regenbogenlori gefunden worden war, hatten sich die Wölfe eine Pause redlich verdient.

Wie die Expertinnen und Experten unter Ihnen sicherlich wissen: Ohne Wasserstaffette kann man einen Dampfzug nicht fahrtauglich machen.