Tag 6 – Die Verwandlung


Voller Tatendrang machten wir uns daran, den Verwandlungstrank für den Geist herzustellen. Dabei bemerkten wir, dass uns noch viele wichtige Zutaten fehlten. Diese waren an verschiedenen Orten verstreut, zum einen bei einem Gartenzwerg in Seelisberg und zum anderen hoch in den Bergen. Um die Zutaten schneller zu bekommen, entschieden wir uns, uns in zwei Gruppen aufzuteilen – Jungs gegen Mädchen – und machten uns auf den Weg.

Die Mädchen begaben sich zum Gartenzwerg und halfen ihm dabei, seine Kräuter zu pflegen. Als Dankeschön erhielten sie von ihm die benötigten Kräuter für unseren Trank. Anschließend beschlossen sie, gemeinsam eine leckere Pizza zu backen und Abtrocknungstücher einzufärben. Währenddessen begaben sich die Jungs auf eine abenteuerliche Wanderung, um die magische Melisse zu finden. Unterwegs spielten sie verschiedene lustige Spiele und genossen die schöne Natur.

Am Nachmittag war es dann endlich soweit: Mit unseren selbstgebastelten Gadgets fingen wir den Geist erfolgreich ein und verwandelten ihn zurück in seine normale Form. Der Geist war überglücklich und dankbar für unsere Hilfe. Als Zeichen seiner Dankbarkeit organisierte er am Abend einen gemütlichen Filmabend für uns. Wir machten es uns alle gemeinsam vor der Leinwand gemütlich und schauten den Pfadi-Kult-Film «Mein Name ist Eugen». Es war ein wunderbarer Abschluss eines aufregenden Tages.

Die Jungs machen sich auf den Weg die Zutaten zu sammeln.
Trotz des Nebels genossen wir die Aussicht.
Die Mädchen sind bereit die Rezepte vom Gartenzwerg zu ergattern.
Die Mädchen mussten einen Turm bauen um an den Schnittlauch zu kommen.
Wir fangen den Geist ein.
Der Geist wird zurück verwandelt.
Wir lassen den Tag mit einem gemütlichen Filmabend ausklingen.

Tag 5 – Zusammen sind wir stark

Die Stimmung ist aufgeladen und alle sind hoch motiviert, den Geist zu fangen. Jeder hat seine eigene Methode: Ein Teilnehmer möchte einen Staubsauger verwenden, ein anderer schwört auf die Kraft der Traumfänger. Während sich alle in hitzigen Diskussionen verlieren, wird uns klar dass wir dieses Problem nur in einem Geländespiel klären können.
Nach vielen Spielen und Wettkämpfen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es nicht darauf ankommt, welche Methode wir verwenden, solange wir alle Techniken anwenden und gemeinsam den Geist einfangen. Um unseren Zusammenhalt nach dem Streit wieder zu stärken machten wir gemeinsam Spiele.

Am späten Nachmittag bemerkte der Hoteldirektor Rambo, dass er seinen Hut und seinen Stock im Hotel verloren hat. Sofort bündelten wir unsere Kräfte und machten uns daran, alle Zimmer aufzuräumen. Inmitten des Chaos fanden wir schließlich seine verlorenen Gegenstände und sorgten dafür, dass sie sicher zu ihm zurückkehrten.

Am Abend wollte die Butlerin Tschiria erfahren was die Kinder in der Pfadi machen. Gemeinsam tauchten wir in verschiedene Themen ein. Wir erlernten verschiedene Knoten und vertieften unser Wissen über Planung und Orientierung mit Karten. Darüber hinaus lernten wir auch über die Bedeutung des Umweltschutzes und wie wir unseren Beitrag zur Erhaltung der Natur leisten können.

Blachenvolleyball, im schönsten Sonnenschein. 😉
Ordnung muss sein.

Tag 4 – Die Suche nach dem Orakel

Auch diese Nacht hat ein Geist unser Hotel verunstaltet. Zu allem Überschuss spukt es sogar am Morgen. Darum verlassen uns leider an diesem Morgen die letzten Gäste. In unserer Verzweiflung entscheiden wir uns ein Orakel zu finden. Dieses sollte in der Lage sein mit dem Orakel zu kommunizieren. Nach langem Suchen stossen wir endlich auf das geheimnisvolle Orakel am blauesten See der blauen Seen. Glücklich wandern wir zurück zum Lagerhaus. Beim Lagerhaus belohnen wir uns mit einer spassigen Wasserschlacht, in der niemand trocken blieb.

Abends wollen wir mit Hilfe des Orakels ein wenig mit dem Geist quatschen. Deshalb versetzen wir uns die richte Stimmung und absolvieren einige Posten, die sich mit den Gefühlen der Kindern auseinandersetzt.

Danach folgt eine mystische Showeinlage des Orakels. Die Kinder können dem Geist direkt Fragen stellen, die ihnen in magischer Weise beantwortet werden. Der Geist sagt uns, dass er ein ehemaliger Hotelgast ist, der Ausversehen in einen Geist verwandelt wurde. Zudem will er unsere Hilfe, denn er will wieder zurück in einen Mensch verwandelt werden. Wir sind erleichtert, dass der Geist lieb ist und deshalb beschliessen wir, ihn bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Er teilt uns mit, dass wir ein magisches Buch benötigen, um die Verwandlung zu vollstrecken. Nach kurzem Suchen wird das Buch gefunden. Doch wir stellen fest, dass die wichtigen Seiten herausgerissen wurden. Wir sind uns einig, dass dies ein Problem von Morgen ist, weil wir nicht wissen, wo wir suchen sollen…

Aber mitten in der Nacht passiert das Unerwartete! Das Orakel hat die herausgerissenen Seiten ausfindig gemacht. Da das Anliegen derart wichtig ist brauchen wir die Hilfe der mutigsten Wölfli. Deshalb werden diese aus ihren bequemen Betten geholt und auf den Weg zu den verlorenen Seiten geschickt. Und siehe da, sie finden die Seiten!!! Für ihren Mut und ihre Tapferkeit erhalten die jungen Wölfli als Dank und Anerkennung einen besonderen Pfadinamen.

Die Wölfli auf der Suche nach dem Orakel.
Es blieb auch Zeit für eine Auszeit auf dem Spielplatz.
Der blauste See der blauen Seen ist in Sicht!
Das Orakel wurde gefunden. Juhu.
Auch eine kleine Kiosk-Pause darf nicht fehlen.
Das Quatschen mit dem Geist verlief ebenfalls reibungslos.
Ein Gutsch Wasser für ein Wölfli bei der Taufe.
Alle Wölfi erhielten als Anerkennung für ihren Mut einen Pfadinamen.
Alle erwarten beim Lagerfeuer ihren Pfadinamen.

Tag 3 – Geister? (!)

Auch der heutige Tag startete turbulent. Gleich beim Morgenessen erschien draussen vor dem Fenster ein Gespenst und versetzte uns alle in Aufruhr. Nichtsdestotrotz nutzten wir das Frühstück, um uns zu stärken.

Nach dem Z’Morge bemerkten wir grossen Schreck, dass unser Security-Mann nur noch Rückwärts sprechen kann. Wir vermuten stark, dass er von einem Geist besessen ist. Schnell fesseln wir ihn und machen uns auf die Suche, um ein Gegenmittel zu finden. Jedoch zerstritten sich die Hotel-Angestellten, wo denn nun dieses Gegenmittel zu finden sei. Die einzige Lösung schien uns ein Geländespiel, um den Konflikt zu beseitigen. Kurz danach fanden wir das nötige Gegenmittel für den Security-Mann. Dieser wurde von uns auf der Stelle behandelt.

Nach dem Mittagessen erschien erneut Rauch auf dem Balkon mit gruseligen Klängen. Unser Security-Mann machte sogleich ein Video von diesem Vorfall. Da er die Aufnahmen untersuchen muss, beschäftigten wir uns eine Weile mit Möglichkeiten, uns gegen die Geister zu verteidigen.

Das Ergebnis des Security-Mann erschütterte uns – Denn tatsächlich schienen Geister in UNSEREM Hotel ihr Unwesen zu treiben. Als Vorsichtsmassnahme nahmen wir alle eine Probe des Gegenmittels, denn man weiss ja nie…

Um uns von dieser schockierenden Neuigkeit abzulenken, organisierten wir einen Duellabend. Es wurde sich wild duelliert in den verschiedensten Disziplinen und am Ende wurde ein Gewinner auserkoren. Nach einem feinen Dessert gingen wir ruhig zu Bett.

Geländespiel um das Gegenmittel zu finden
Unsere Gadgets um Geister einzufangen
Duellabend mit der Putzfrau Ayeli
Challenges am Duellabend

Tag 2 – Mysteriöse Vorfälle

Die erste Nacht war unruhig und voller Lärm. Es polterte und mysteriöse Geräusche waren in der Nacht zu hören. Am Morgen entdeckten wir einen aufgelösten Hotelmanager inmitten des Chaos. Etwas stimmt hier nicht…

Der Direktor sagt, im Hotel gehen komische Dinge vor sich. Man merkt, er ist sehr aufgeregt und er kann gar nicht klar denken, geschweige denn sich klar mitteilen, was das Problem ist. Der Hoteldirektor ist voller Angst und hat einen Panikanfall. Er brummt wirres Zeug und ist ein einziges Nervenwrack. Wir beschließen, ihm Ruhezeit zu gönnen und bieten an, vorübergehend das Hotel zu übernehmen und herauszufinden, was im Hotel Neumond vor sich geht.

Unser Streben, das Hotel erfolgreich zu führen, erfordert ein schnelles Erlernen der erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse. Um uns auf mögliche Gefahren vorzubereiten und den Schutz der Hotelgäste zu gewährleisten, widmen wir uns intensiv dem Erwerb von Erste-Hilfe-Kenntnissen. Im Falle von Verletzungen oder medizinischen Notfällen müssen wir in der Lage sein, adäquate Hilfe zu leisten und angemessen zu reagieren.
Darüber hinaus nehmen wir uns die Zeit, um die verschiedenen Aspekte der Hotelführung zu erlernen. Wir betrachten eingehend die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Butlers, des Putzpersonals und des Kammerjägers, welche für das Wohlbefinden der Gäste, den reibungslosen Ablauf im Hotel und die Sauberkeit im Hotel verantwortlich sind.

Parallel zu unseren Bemühungen, die betrieblichen Abläufe zu verstehen und den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten, entscheiden wir uns dazu, das Hotel neu zu dekorieren. Da es im Laufe der Jahre an Glanz verloren hat, ist ein frischer Anstrich dringend erforderlich.

Die gesamte Verantwortung der Hotelführung stellt eine große Herausforderung für unsere Gruppe dar. Dabei wird uns bewusst, wie wichtig ein guter Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ist und dass wir respektvoll miteinander und der Natur umgehen möchten. Um diese Werte zu betonen, versammeln wir uns um ein wärmendes Lagerfeuer und entschließen uns, das Pfadfinderversprechen abzulegen.
Dieses feierliche Ritual stärkt unseren Gruppenzusammenhalt und gibt uns eine klare Ausrichtung für unsere zukünftigen Handlungen im Hotel. Wir sind bereit, uns den mysteriösen Vorkommnissen zu stellen, den Hotelgästen zu helfen und das Hotel wieder in einen Ort der Ruhe und Zufriedenheit zu verwandeln.

Erste Hilfe Posten / Kennenlernen der Apotheke
Team Spiel vor dem Versprechen
Die neusten Wölfe geben ihr Pfadi-Versprechen am Lagerfeuer.

Tag 1 – Die Ankunft

Heute morgen empfing uns der Hoteldirektor mit seinen Mitarbeitenden am Bahnhof Steinhausen. Voller Freude traten wir unsere Reise in sein Wellness-Hotel an. Luxus Wellness des Feinsten und das noch gratis… Wer sagt da schon nein?!

Nach einer aufregenden Zugfahrt, kamen wir in Brunnen an. Dort verspeisten unseren Mitgebrachten Lunch. Nach dem Lunch sollte unsere Reise zum Hotel weitergehen – Doch wo war das Hotel nochmals? Niemand schien dies genau zu wissen. Aus diesem Grund teilten wir uns in Brunnen in Gruppen auf und durchforsteten das schöne Örtchen am See. Durch zahlreiche befragte Passant: innen und lösen etlicher Rätsel, erfuhren wir, dass wir nach Seelisberg müssen. Also nahmen wir kurzer Hand das Boot und glitten hinüber zum anderen Seeufer. Dort stiegen wir um auf eine Standseilbahn und schwups diwups waren wir beim Wellness-Hotel angekommen.

Der Hoteldirektor empfing uns direkt herzlich. Doch das Hotel scheint uns ein wenig heruntergekommen und wir fragen uns nun, ob dieses Angebot mit dem Gratis-Luxus nicht vielleicht doch einen Haken hat. Einen Pool oder andere Hotelgäste haben wir noch nicht gesehen…

Nichts destotrotz beteiligten wir uns nach einem feinen Abendessen am Sportprogramm-Deluxe, das uns von den Hotelangestellten näher gebracht wurde. Danach konnten wir endlich etwas wellnessen 🙂

Nach diesem erschöpfenden Tag fielen wir schnell zu Bett.

Die Wölfe bei der Besammlung.
Der Hoteldirektor begrüsst die Wölfe in seinem Wellness-Hotel.
Einige Wölfe lassen es sich beim Wellnessen gut gehen.

Willkommen

Jeden Tag berichten wir hier, was die Kinder im diesjährigen Sommerlager erleben.

Dieses Jahr wurden wir von einem renommierten Hoteldirektor in sein Wellnesshotel nach Seelisberg eingeladen. Er versprach uns einen GRATIS Wochenaufenthalt mit dem vollen Wellness-Programm. Ob dieses Angebot einen Haken hat?

BuLa Wölfe Winkelried – Tag 6

Unsere trockenen Köpfe streckten sich heute etwas früher als gewohnt aus den verregneten Zelten. Umso froher waren wir, dass sich das Wetter heute morgen wieder für den Sonnenschein entschieden hat. Noch vor dem Morgenessen ging es ans Packen und «fötzeln» des Lagerplatzes. Nach den Ämtchen wurde der Lagerplatz weiter aufgeräumt. Gegen den Vormittag bewegten wir uns mit Gepäck zum Check-out. Die Zeit bis unsere Verbindung nach Andermatt fuhr, füllten wir mit Spielen und Musik. Sobald der Zug einfuhr und jedes Wölfli seinen Platz fand, war die Erschöpfung, Nostalgie, aber auch Vorfreude auf Zuhause spürbar. Die Zugreise verging wie im Flug und schon standen wir vor allen Mamis und Papis in Steinhausen. Das Mova nimmt hier nun definitiv sein Ende.

An dieser Stelle möchten wir, das Leitungsteam, uns bei euch Eltern für euer Vertrauen bedanken. Auch ein grosses Dankeschön geht an die Wölfe selbst, denn ohne sie wäre dieses Bundeslager nicht mal halb so aufbrausend, abwechslungsreich und spassig geworden. Wir finden es schade, ist dieses einmalige Lager bereits vorüber und hoffen, euch Wölflis unvergessliche Erinnerungen geschenkt zu haben.

Mova – on y va … vielleicht bis zum nächsten BuLa?!

Allzeit bereit und üses Bescht …

… üches BuLA-Leitigsteam: Tschiria, Ayeli, Gelio, Phosphor, Sloth und Rambo;)

Früh wurde mit dem Packen begonnen.
Abmarsch bereite Wölfe auf dem Lagerplatz
Kurzer Rast bevor unser Zug fährt.
Eine Runde «Werwölfe» gefällig?
Beim Einsteigen in Ulrichen.
Merci – dass auch du Teil des BuLa 2022 warst!

BuLa Wölfe Winkelried – Tag 5

Nach leckeren Pancakes zum Morgenessen sowie dem Erledigen der Ämtchen ging es für die Wölfe mit einem lockeren Programm weiter. Jede*r erhielt die Möglichkeit, einen Show-Act für den bunten Mittag zu erstellen. Sobald dieser stand, genossen wir die Freizeit indem wir Knöpfe und Krawatten tauschten. Gegen den Mittag konnte jede Wölfli-Gruppe ihren Beitrag am bunten Mittag zum Besten geben. Zwischen den einzelnen Darbietungen fanden jeweils Duelle statt. Als die Sieger der Duelle später aufs Podest kletterten, bemerkten wir, dass das Vulkan-Grollen verschwand. Hatten wir unsere Bewegung gefunden, um den übermächtigen Vulkan zu beruhigen??? Alle Anzeichen deuteten darauf hin!

Da wir nun die Lösung für unser Problem gelöst haben, konnten wir den Nachmittag frei nehmen und unsere Zeit am BuLavard verbringen. Die Wölfe klapperten sämtliche Stände ab…das riesige Paket der Post, der Pavillon der Mobiliar, der Kletterpark der CSS, der Funkturm samt Lasertag – alles war dabei!

Vom BuLavard aus ging es direkt zum Nachtessen bei den Pfadern. Diese freuten sich über unseren Besuch und es herrschte ein reger Austausch zwischen den beiden Stufen unserer Abteilung.

Anschliessend trabten alle, Pfader und Wölfli, zur Abschlussfeier vor der Hauptbühne. Jegliche Bewohner der Kontinente vollzogen ihre Bewegung, um den Vulkan endgültig zu stillen. Mova ist gerettet!!! Das muss gefeiert werden. Und zwar mit keinem Geringeren als Bligg und Marc Sway mit ihrem eigens für das Bundeslager komponierten Song «Berge versetzte». Im Anschluss spielte noch 77 Bombay Street ihre besten Hits, um ein weiteres Highlight zu setzen. Als krönender Abschluss folgte eine Laser- sowie Drohnenshow, die das Herzen alles höher schlagen liess. Das Mova ist zu Ende und morgen gehts für uns Wölfli wieder nach Hause. Wir legen uns schlafen mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Beim aufs Podest KLETTERN, entdecken wir, dass diese Bewegung den Vulkan beruhigt.

Die Laune bei der Abschlussfeier ist grossartig.
Die Lasershow strahlte von der Bühne aus an die Berge.
Man sieht hier die Lasershow an den Bergen.
Die Drohnen erstellten eindrückliche, sich verändernde Figuren in den Nachthimmel.

BuLa Wölfe Winkelried – Tag 4

Heute morgen ging es früh los mit Morgensport. Nach einer kurzen Jogging-Runde und einer kleinen Tanzeinlage war jener jedoch ziemlich schnell vorüber. Die Küche verwöhnte uns zum Morgenessen mit Rührei und Speck. Nach der vorköstlichen Verpflegung vermisste das Küchenteam ihre Lieblingskelle – Die Unordung der Wölfli sei schuld und deshalb wurde in den Zelten aufgeräumt.

Nun galt es die richtige Bewegung zu finden, um den Vulkan zu beruhigen. Dazu gingen wir weg vom Lagerplatz. Unser Ziel war der Zauberwald in Ernen. Auf dem Weg dorthin überquerten wir eine fast 100m hohe Hängebrücke. Das war sehr eindrücklich und wackelig. Im Zauberwald verpflegten wir uns mit einem Lunch und amüsierten uns den ganzen Nachmittag dort. Wir versuchten mit der Bewegung «Spielen», den Vulkan zu bändigen. Wir spielten Werwölfe, 15…14, und vieles mehr. Natürlich nutzten wir auch die idealen Spielanglagen im Zauberwald selbst. Doch auch nach Stunden des Spielens war das Grollen des Vulkans noch zu hören. Jedoch sind wir zuversichtlich, das Problem morgen endgültig lösen zu können.

Den Abend verbrachten wir mit heissem Tee bei einem Sing-Song. Die klassischen Lagerlieder wurden von den Engelstimmen der Wölfe sowie der Leiter zum Besten gegeben. Die neuen Wölfe sagten zudem noch ihr Wölfliversprechen auf. Erschöpft legten wir uns danach schlafen.

HILFE!! Mitten in der Nacht erreicht uns die Mitteilung, dass Deci (unser Steinbock) entführt wurde von Valo (dem Flamingo). Diese heikle Angelegenheit trauten wir nur unseren 7 jüngsten/neusten Wölfen an. Sie begaben sich mutig auf den Weg, Deci zu befreien und nahmen dabei viel in Kauf – so mussten sie bspw. ihre Fürchte überwinden. Glücklicherweise gelang es ihnen Deci zu befreien. Als Belohnung bekam jede*r einen Wölflinamen.

Auf der Hängebrücke
Im Zauberwald
Unser schönes Lagerfeuer, um Lieder zu singen.
Die Täuflinge bei der Befreiung von Deci.
Ein Wölfli bei ihrer Taufe.

BuLa Wölfe Winkelried – Tag 3

Um die eine Bewegung zu finden, um das Vulkangrollen zu stoppen, teilten wir uns in 2 Gruppen auf.

Die Jungs begaben sich auf eine Wanderung und versuchten sich mit der Bewegung «Rühren». Leider konnten die Jungs den Vulkan nicht beruhigen. Belohnt wurden sie jedoch eineweg, weil man auf der Wanderung so hoch war, um den ganzen Lagerplatz von oben zu sehen.

Die Mädchen betätigten sich künstlerisch. Doch auch ihre Bewegungen, welche sie beim Basteln verwendeten, stillte die Unruhe des Vulkans nicht! Nichtsdestotrotz entstand bei jeder ein schönes Endprodukt, nämlich eine wunderbar bemalte Stofftasche als Andenken.

Am Nachmittag gönnten wir uns alle eine kleine Pause von der Vulkan-Beruhigerei und erkundeten in kleineren Gruppen den BuLavard. Einige zog es in de Mova-Shop, andere konnten Skaten und wieder andere versuchten sich im Klettern oder besuchten die Post. Auch der Funkturm war unter den Sehenswürdigkeiten. Zudem wurde fleissig Knöpfe getauscht.

Am Abend fand ein Workshop vorne auf dem BuLavard statt zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘. Die Wölfe schauten eine Dokumentation über das Wasser. Das Spezielle – der Strom für das Kino wurde ausschliesslich durch die Beinkraft der Wölfe produziert. Das Ganze funktionierte mit Hilfe von insgesamt 5 Velos, welche durchgehend von Wölfen besetzt waren. Die Velos produzierten so den Strom für das Kino. Natürlich konnten sich die Wölfe abwechseln, sodass man das Kino durchaus auch ohne ein Velo zu fahren, hat geniessen können.

Nach dem Nachhaltigkeits-Workshop ging es nach einer Zahnputzparty heute etwas früher ins Bett (oder eher Zelt) als gestern.

Am Migros-Stand auf dem BuLavard
Auf Erkundungstour
Das Kino mit Velo-Antrieb
Die Wölfe haben Deci getroffen
Die Jungs auf ihrer Wanderung